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Bundesweiter Warntag am 10. September 2026

Erstelldatum31.08.2026

Kreisverwaltung informiert über den bundesweiten Warntag am 10. September 2026

Am Donnerstag, 10. September 2026, findet der nächste bundesweite Warntag statt. Dieser Warntag ist ein gemeinsamer Aktionstag von Bund, Ländern und Kommunen. Er findet in der Regel jährlich am zweiten Donnerstag im September statt. „Ziel des Aktionstages ist es, die unterschiedlichen Warnmittel und Warnsysteme zu testen und die Bevölkerung für das Thema Warnung zu sensibilisieren. Der Warntag bietet Gelegenheit, sich mit den verschiedenen Warnmöglichkeiten vertraut zu machen“, so Landrat Dr. Joachim Bläse.

Die zentrale Probewarnung wird um 11:00 Uhr durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) ausgelöst. Die Warnmeldungen werden u.a. über Warn-Apps und Cell Broadcast übermittelt. Ebenso werden vorhandene Sirenen in den Städten und Gemeinden ausgelöst.

Auch im Ostalbkreis werden wieder Handys schrillen, Sirenen ertönen und die Bevölkerung wird manchenorts auch mit weiteren Warnmitteln auf potenzielle Gefahren aufmerksam gemacht.

Die Integrierte Regionalleitstelle Ostwürttemberg wird die kommunalen Sirenen im Ostalbkreis um

11:00 Uhr mit dem Sirenensignalton „Bevölkerungswarnung“ auslösen. Um 11:45 Uhr wird die Nationale Warnzentrale die zentrale Probewarnung über das Modulare Warnsystem des Bundes, kurz MoWaS, wieder zurücknehmen und damit Entwarnung geben. Das Sirenensignal „Entwarnung“ wird über die Sirenen ausgegeben.

Darüber hinaus können die Städte und Gemeinden im Ostalbkreis den Zeitraum von 11:00 bis 11:45 Uhr nutzen, um eigene lokale Warnkonzepte und Abläufe zu testen. Möglich sind beispielsweise Lautsprecherdurchsagen, die Handauslösung kommunaler Sirenen, die Erprobung von Durchsagemöglichkeiten oder Informationsaktionen.

„Mit dem sogenannten Warnmix können wir schnell die Bevölkerung über drohende Gefahren oder aktuelle Ereignisse informieren. Es gibt also viele Möglichkeiten, gewarnt zu werden. Der Grund dafür ist, dass nicht an allen Orten alle Warnkanäle, wie zum Beispiel Sirenen, zur Verfügung stehen oder andere Warnmittel nicht unbedingt an jedem Standort empfangen werden können. Der Warnmittelmix soll also die Menschen überall dort erreichen, wo sie sich gerade befinden, zu Hause, bei der Arbeit, in der Schule oder auch unterwegs“, informiert Kreisbrandmeister Andreas Straub.

Offizielle Warn-Apps wie z.B. die Warn-App NINA oder die DWD WarnWetter-App, mit denen man immer aktuell informiert ist, stehen in den App-Stores zur Verfügung.

„Die Warnung der Bevölkerung vor möglichen Gefahren und Krisensituationen ist von entscheidender Bedeutung, um sich vor möglichen Folgen besser schützen zu können. Mit dem Warntag besteht die Möglichkeit, die Bevölkerung über die Bedeutung von Warnungen im Katastrophenfall aufzuklären. Es ist wichtig, dass sich jeder persönlich auf möglichen Krisen- oder Katastrophenfall vorbereitet“, betont Sabrina Günther, Koordinatorin des Resilienzzentrums Ostalbkreis.

Weitere Informationen zum bundesweiten Warntag und zur Bedeutung der Sirenensignale sowie zum richtigen Verhalten im Notfall sind unter www.bundesweiter-warntag.de oder unter www.resilienzzentrum-ostalbkreis.de abrufbar.

Bürgerinnen und Bürger können nach dem Warntag ihre Erfahrungen mit dem Warntag über eine Online-Umfrage mitteilen. Die Teilnahme ist unter www.warntag-umfrage.de möglich.

Bitte helfen Sie mit Ihrer Rückmeldung, die Warnsysteme weiterzuentwickeln und die Warnung der Bevölkerung im Ernstfall zu verbessern.

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